📝 Die Geschichte im Überblick
- Florida ist nun der zweite US-Bundesstaat, der die Wasserfluoridierung verbietet, nachdem Gouverneur DeSantis sie als „aufgezwungene Medikation“ ohne informierte Zustimmung kritisiert hatte. Ab dem 1. Juli 2025 tritt das Verbot rechtlich in Kraft: Öffentliche Wassersysteme müssen die Fluoridzugabe einstellen, und staatliche Regulierungsbehörden können die Einhaltung überwachen.
- Das National Toxicology Program wertete 72 Studien aus und fand konsistente Belege dafür, dass die Exposition gegenüber Fluorid den IQ von Kindern verringert und ihre kognitive Entwicklung stört.
- Mehrere Bundesstaaten, darunter Ohio und Texas, erwägen ähnliche Verbote, während Bundesbehörden unter neuer Leitung die Fluorid-Empfehlungen neu überprüfen.
- Studien zeigen, dass Fluorid die Schilddrüse schädigen und neurologische Probleme verursachen kann, wobei schon tägliche Dosen von 2 bis 5 Milligramm die Hormonbalance stören.
- Viele europäische Länder lehnten die Trinkwasserfluoridierung bereits vor Jahrzehnten ab; heute trinken 98% der Westeuropäer nicht-fluoridiertes Wasser.
🩺Von Dr. Mercola
Florida folgt als zweiter US-Bundesstaat nach Utah dem Verbot von Fluorid im öffentlichen Trinkwasser. Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete das Gesetz, womit eine jahrzehntelang bestehende Gesundheitspolitik beendet wird, die einst den Zahnschutz versprach, nun aber wegen möglicher neurologischer und endokriner Schäden zunehmend kritisiert wird. Rund 63 % der US-Bevölkerung konsumieren fluoridiertes Wasser, was bedeutet, dass Millionen bald über die tatsächliche Sicherheit ihres Wassers und dessen Inhalt nachdenken könnten.
Ab 1945 wurde Fluorid in kommunale Wasserversorgungssysteme gegeben, basierend auf der Annahme, dass die Aufnahme kleiner Mengen Karies reduzieren könnte. Aktuelle Daten belegen jedoch, dass die Risiken größer sind als der Nutzen, vor allem für Kinder und Babys. Übermäßige Fluoridaufnahme wurde mit Schilddrüsenunterdrückung, geringeren Intelligenzquotienten und neuroentwicklungsbedingten Erkrankungen verknüpft – Risiken, die deutlich über Zahnprobleme hinausgehen.
Länder in ganz Europa haben sich bereits von der Fluoridierung verabschiedet. Die USA hinken hinterher und halten an veralteten Protokollen fest, während sich die Belege mehren, dass die verpflichtende Fluoridexposition mehr Schaden als Nutzen verursacht. Mit zunehmender Verbreitung dieser Bewegung wird es entscheidend, die Ursachen der Verbote und die wissenschaftlichen Hintergründe zu verstehen.
Floridas Fluorid-Verbot zieht landesweite Aufmerksamkeit auf sich
Laut Bericht der New York Times hat DeSantis am 15. Mai 2025 ein Gesetz in Kraft gesetzt, das die Fluoridierung des Trinkwassers in ganz Florida untersagt. Gouverneur DeSantis nannte die Fluoridierung „aufgezwungene Medikation“ und betonte, dass die Menschen ein Recht auf informierte Einwilligung haben, wenn Zusätze ins Trinkwasser gelangen. Diese politische Veränderung spiegelt den breiteren öffentlichen Widerstand gegen Gesundheitspflichten wider, der nach den Kontroversen der COVID-Ära entstanden ist.
Der am 15. Mai 2025 von DeSantis unterzeichnete Gesetzesbeschluss SB 700 („Florida Farm Bill“) tritt am 1. Juli 2025 in Kraft. An diesem Datum müssen öffentliche Wassersysteme landesweit die Fluoridzugabe stoppen, und staatliche Behörden können mit der Durchsetzung und Ahndung von Verstößen beginnen.
• Das Gesetz entstand in einer Zeit zunehmender Skepsis gegenüber von der Regierung gesteuerten Gesundheitsmaßnahmen — Das Verbot gehört zu einer größeren Bewegung in den USA, die von Figuren wie Robert F. Kennedy Jr., US-Gesundheitsminister, und Lee Zeldin, Leiter der US-Umweltschutzbehörde, befeuert werden.
Kennedy hat öffentlich gefordert, dass alle US-Bundesstaaten Fluorid aus dem Trinkwasser entfernen. Die Position von DeSantis steht für die jüngste Entwicklung hin zu politischer Unabhängigkeit im Gesundheitsbereich, bei der das Recht auf körperliche Selbstbestimmung zunehmend als Leitmotiv dient.
• Es gibt sicherere, individuell anpassbare Alternativen — Laut DeSantis geht es bei der Frage nicht darum, ob Fluorid den Zähnen hilft. Ziel ist es, die erzwungene Exposition durch kommunales Trinkwasser abzuschaffen. Dieses Denkmodell richtet sich an Eltern, Bezugspersonen und Einzelpersonen, die bestimmen wollen, wie und wann Fluorid in den eigenen Körper oder in den ihrer Kinder aufgenommen wird.
• Weitere Bundesstaaten prüfen ähnliche Verbote, und die Bundespolitik könnte sich ändern — Ohio und Texas erwägen derzeit eigene Anti-Fluorid-Gesetze.
Zugleich gab Zeldin bekannt, dass die EPA ihre Fluorid-Empfehlungen neu überdenkt, und Kennedy plante, den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA mitzuteilen, die Fluoridierung von Trinkwasser auf Gemeindeebene nicht länger zu befürworten. Diese Ankündigungen deuten darauf hin, dass aus einer Maßnahme auf Bundesstaatsebene bald bundesweite Politikfolgen entstehen könnten.
Mein offener Brief an die American Dental Association (ADA)
In einem offenen Brief forderte ich die ADA auf, ihre Unterstützung der Trinkwasserfluoridierung einzustellen, basierend auf Forschungsergebnissen, die Fluoridexposition mit niedrigeren IQ-Werten, ADHS-Symptomen und Schilddrüsenfunktionsstörungen in Verbindung bringen. Ich argumentierte, dass die aufkommenden Forschungsergebnisse diese Praxis nicht mehr rechtfertigen und dass das anhaltende Befürworten eher auf überholter Wissenschaft als auf bewährten Methoden beruht.
• Starke Evidenz verknüpft Fluorid mit neurologischen und hormonellen Beeinträchtigungen — Zahlreiche aktuelle Studien, viele davon hochwertige Humanversuche, zeigen deutlich, dass Fluoridexposition die Intelligenzentwicklung von Kindern beeinträchtigt. Eine systematische Übersichtsarbeit in JAMA Pediatrics zeigte beispielsweise, dass Fluorid den IQ von Kindern negativ beeinflusst.
• Fluorid beeinträchtigt die Schilddrüsenfunktion — In den 1950er-Jahren nutzte man Fluorid in Europa und Südamerika medizinisch, um die Schilddrüsenhormonproduktion bei Hyperthyreose zu reduzieren.
Für diese medizinische Nutzung wurden täglich nur 2 bis 5mg Fluorid verabreicht — eine Dosis, die heutzutage in fluoridierten Regionen von vielen Menschen erreicht wird. Selbst geringe Mengen über einen längeren Zeitraum können die Schilddrüsenhormone beeinträchtigen, welche den Metabolismus, die Energie und die Stimmung steuern.
• Länder auf der ganzen Welt haben die Fluoridierung von Trinkwasser bereits abgelehnt — Etwa 98% der Menschen in Westeuropa trinken heute nicht-fluoridiertes Wasser. Länder wie Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Schweden haben die Fluoridierung komplett eingestellt. Statt Fluorid im Trinkwasser zu verwenden, setzen diese Länder auf Aufklärung, gesunde Ernährung und fluoridfreie Zahnpflegeprodukte, um Zähne zu schützen, ohne die neurologische Gesundheit zu gefährden.
Die bisher größte Studie bestätigt: Fluorid senkt den IQ bei Kindern
Im August 2024 erschien eine umfangreiche Auswertung des National Toxicology Program (NTP), die 72 Studien untersuchte, welche den Zusammenhang zwischen Fluoridaufnahme und das Intelligenzniveau von Kindern beleuchtete. Die Analyse schloss auch Tier- und Mechanistikstudien ein, um den Einfluss von Fluorid auf die Kognition genauer zu erfassen. Die Überprüfung ergab durchweg Hinweise auf Schäden, insbesondere bei Kindern, die durch Trinkwasser oder andere Umweltquellen höheren Fluoridkonzentrationen ausgesetzt waren.
• Forschende fanden starke Hinweise für niedrigere IQ-Werte bei Kindern mit Fluoridexposition — Achtzehn der 19 hochwertigsten Studien zeigten, dass Kinder mit erhöhter Fluoridaufnahme bei IQ-Tests schlechter abschnitten.
Diese Ergebnisse zeigten sich in verschiedenen Ländern, Kulturen und Studienarten, was ihre Aussagekraft zusätzlich unterstreicht. Besonders betont wurden in der Review drei prospektive Kohortenstudien, die deutliche Beeinträchtigungen der kindlichen kognitiven Entwicklung nachwiesen.
• Je höher das Fluorid, desto schlechter die kognitiven Ergebnisse — Die Forschenden fanden ein klares Muster: Mit zunehmender Fluoridexposition sanken die IQ-Werte. inder, die in Gebieten mit Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser über 1,5mg/L lebten – dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten maximal sicheren Wert – zeigten durchgehend eine niedrigere intellektuelle Leistungsfähigkeit.
• Die Risiken für den IQ gelten in den USA, da sie von der Gesamtaufnahme von Fluorid abhängen und nicht allein von der Konzentration im Wasser — Laut der Review überschreiten Kinder in den USA häufig die als sicher geltenden Fluoridwerte, auch wenn ihr Trinkwasser die Bundesstandards erfüllt. Das liegt daran, dass Fluorid nicht nur über Trinkwasser aufgenommen wird. Fluorid kommt zusätzlich in Zahnpasta, Fertigprodukten, Tee und anderen Lebensmitteln vor.
Obwohl die stärksten Beweise aus stark exponierten Gebieten stammen, zeigt die kumulative Fluoridaufnahme, dass Kinder in den USA, insbesondere in Gebieten mit natürlichem Fluorid über 1,5mg/L, dem Risiko ausgesetzt bleiben.
Einfache Wege, um deine Fluoridaufnahme zu reduzieren und dein Gehirn zu schützen
Du musst nicht darauf warten, bis dein Bundesstaat ein Gesetz verabschiedet, um dich und deine Familie vor Fluorid zu schützen. Wenn du dir Sorgen machst, wie dieser Stoff die Gehirnentwicklung, die Schilddrüse oder deine langfristige kognitive Leistung beeinflusst, wie die Forschung klar zeigt, hast du echte, praktische Möglichkeiten.
Egal, ob du in einem fluoridierten Gebiet wohnst oder Fluorid lieber vermeiden willst, hier erfährst du, wie du steuern kannst, was du und deine Kinder jeden Tag trinken. Diese fünf Schritte helfen dir, Fluorid in Wasser, Lebensmitteln und Zahnpflegeprodukten zu minimieren und gleichzeitig deine Gesundheit zu stärken:
1. Wechsel zu einem Wasserfiltersystem zu Hause, das Fluorid entfernt — Fluorid ist schwer aus dem Wasser zu filtern. Übliche Filtersysteme wie Brita oder PUR erfüllen diese Anforderung nicht. Zwar gilt die Umkehrosmose seit Jahren als Standardverfahren zur Entfernung von Fluorid, sie weist jedoch erhebliche Nachteile auf, etwa einen hohen Wasserverlust und die Entfernung wertvoller Mineralstoffe aus dem Wasser.
In ähnlicher Weise setzt die Knochenkohle-Technologie voraus, dass das Wasser sauer ist, damit sie ordnungsgemäß arbeitet. Achte daher darauf, ein hochwertiges Filtersystem zu installieren, das speziell zur Entfernung von Fluorid entwickelt wurde. Sofern es möglich ist, solltest du ein Ganzhaus-Filtersystem in Betracht ziehen, das Fluorid an jeder Entnahmestelle entfernt, etwa an Küchenspüle, Badewanne und Dusche.
2. Verwende fluoridfreie Zahnpasta und Dentalprodukte — Die meisten gängigen Zahnpasten enthalten viel Fluorid. Du putzt damit nicht nur deine Zähne, sondern nimmst Fluorid auch über das Zahnfleisch auf und verschluckst geringe Mengen. Das summiert sich mit der Zeit. Suche nach fluoridfreier Zahnpasta und verzichte komplett auf fluoridhaltige Mundspülungen und Gele. Karies verhinderst du vor allem durch mechanisches Zähneputzen, nicht durch chemische Zusatzstoffe.
3. Bereite Säuglingsnahrung mit gefiltertem Wasser zu — Wenn du dein Baby mit Flaschennahrung fütterst, ist das besonders wichtig. Leitungswasser in fluoridhaltigen Regionen enthält oft Konzentrationen, die die Gehirnentwicklung von Neugeborenen beeinträchtigen können.
In den ersten Monaten der Entwicklung solltest du nur fluoridfreies, gefiltertes Wasser verwenden. Stillen bleibt nach wie vor die beste Option, wann immer es möglich ist, da Muttermilch praktisch kein Fluorid enthält und die gesunde Entwicklung von Darm und Immunsystem unterstützt.
4. Achte auf versteckte Quellen in deinen Lebensmitteln und Getränken — Vielleicht ist dir nicht bewusst, dass Fluorid auch in alltäglichen Produkten wie schwarzem und grünem Tee, verarbeitetem Huhn und Dosensuppe enthalten ist. Teeblätter nehmen natürlicherweise Fluorid aus dem Boden auf, und die mechanische Verarbeitung von Geflügel hinterlässt häufig Rückstände auf dem Fleisch.
5. Informiere dich und hinterfrage die Fluorid-Debatte — Lange Zeit galt Fluorid als unerlässlich für gesunde Zähne, doch aktuelle Studien machen deutlich: Fluorid zu verschlucken bringt Risiken ohne gesundheitlichen Vorteil. Nutze diese Chance, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Je besser du informiert bist, desto bessere Entscheidungen kannst du für deine Gesundheit und die Zukunft deiner Familie treffen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Fluorid im Trinkwasser
F: Warum hat Florida Fluorid im öffentlichen Trinkwasser verboten?
A: DeSantis unterzeichnete ein Gesetz, das Fluorid in kommunalem Trinkwasser verbietet, bezeichnete es als „Zwangsmedikation“ und betonte das Recht auf informierte Zustimmung. Die Entscheidung steht im Einklang mit einer wachsenden Bewegung in den USA, welche die Sicherheit und Notwendigkeit der Trinkwasserfluoridierung infrage stellt, insbesondere da Studien inzwischen Zusammenhänge mit neurologischen und Schilddrüsenschäden zeigen.
F: Gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Fluorid den IQ senkt?
A: Ja. Laut einem 2024 veröffentlichten Bericht des National Toxicology Program wurden 72 Studien ausgewertet, wobei 18 von 19 der qualitativ hochwertigsten Studien einen klaren Zusammenhang zwischen Fluoridexposition und reduzierten IQ-Werten bei Kindern belegten. Die Auswirkungen traten bereits bei Fluoridwerten auf, die denjenigen entsprechen oder darunter liegen, die in vielen fluoridierten Gebieten der USA üblich sind.
F: Hat Fluorid Auswirkungen auf die Funktion der Schilddrüse?
A: Ja, das tut es. In der Vergangenheit wurde Fluorid in Europa und Südamerika therapeutisch verwendet, um die Schilddrüsenaktivität bei Personen mit Überfunktion zu senken. Aktuelle Studien zeigen, dass eine tägliche Fluoridaufnahme von 2 bis 5mg – also im Rahmen des üblichen Konsums – die Schilddrüsenhormone stört, welche den Stoffwechsel, die Energie und die Stimmung regulieren.
F: Welche Alternativen gibt es, die Mundgesundheit ohne Fluorid zu erhalten?
A: Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridfreier Zahnpasta, eine nährstoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit gefiltertem, fluoridfreiem Wasser sind wirksame Methoden, um die Mundgesundheit zu fördern, ohne den Risiken einer systemischen Fluoridaufnahme ausgesetzt zu sein. Auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei einem biologischen Zahnarzt sind von Bedeutung.
F: Wie kann ich die Fluoridbelastung meiner Familie reduzieren?
A: Beginne mit der Installation eines Wasserfiltersystems, das Fluorid entfernt. Verwende fluoridfreie Zahnpasta und vermeide die Verwendung von ungefiltertem Leitungswasser bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung. Beachte, dass schwarzer und grüner Tee sowie einige verarbeitete Lebensmittel ebenfalls Fluorid enthalten.